EnergieEffizienz in Gewerbe und Produktion

Wasserkraft und Eigenstromerzeugung für geringere Emissionen und mehr Unabhängigkeit

Case Study HARTING KGaA
Rund 26 Millionen kWh Strombezug benötigt HARTING jährlich für seine inländischen Betriebsstätten. Seit Anfang 2013 wird dieser vollständig – und annähernd CO2-neutral – aus zertifizierter deutscher Wasserkraft erzeugt. Im Bemühen, sich langfristig in der Energieversorgung unabhängig zu machen von der Energiewirtschaft, steigerte HARTING die Kapazität der Eigenstromerzeugung in den Jahren 2011 und 2012 durch die Inbetriebnahme von vier Blockheizkraftwerken (BHKW) auf 490 kW elektrischer Leistung.

Rund 26 Millionen kWh Strombezug benötigt das Unternehmen jährlich für seine inländischen Betriebsstätten. Seit Anfang 2013 wird dieser vollständig – und annähernd CO2-neutral – aus zertifizierter deutscher Wasserkraft erzeugt. In dem Bemühen, sich in der Energieversorgung langfristig von der Energiewirtschaft unabhängig zu machen, steigerte HARTING die Kapazität der Eigenstromerzeugung in den Jahren 2011 und 2012 durch die Inbetriebnahme von vier Blockheizkraftwerken (BHKW) auf 490 kW elektrischer Leistung. Bei jährlich rund 6.500 Betriebsstunden erzeugen die vier BHKWs bereits 10 % des jährlichen Strombedarfs. Durch die fehlende Wärmeabnahme während der Sommermonate konnten die BHKWs jedoch nicht ganzjährig betrieben werden. Rund eine Million Euro investierte der Weltmarktführer bei schweren Industriesteckverbindern, um diese fehlende sommerliche Wärmesenke durch die Installation von drei Absorptionsanlagen zur Erzeugung von Prozesskühlwasser weitestgehend zu beseitigen. Durch die Maßnahme wird die Laufzeit der BHKWs deutlich verlängert. Die Absorptionskälteanlagen nutzen die Abwärme aus den vorgeschalteten BHKWs und erzeugen in einem chemischen Prozess nutzbare Kälte. Diese wird in das Kühlwassernetz eingespeist. Durch diese Investition wird angestrebt, die jährliche Laufzeit der Blockheizkraftwerke um gut 20 % auf rund 8.000 Betriebsstunden zu steigern und somit die Eigenstromerzeugung auf etwa 3,9 Millionen kWh zu erhöhen. „Diese Investition zeigt deutlich, dass wir kontinuierlich unsere Umweltleistung steigern. Ganz im Sinne des bereits 1996 eingeführten Umweltmanagementsystems nach EMAS“, sagt Dipl.-Ing. Günter Behnke, Hauptabteilungsleiter Werksanlage und Technische Dienste bei dem Espelkamper Unternehmen. Für seine messbaren und ambitionierten Ziele beim Klimaschutz und den Leistungen bei der betrieblichen Energieeffizienz wurde HARTING 2011 in die Gruppe der Klimaschutz-Unternehmen aufgenommen.

Kontaktdaten/Unternehmen:
HARTING KGaA
Marienwerderstraße 3
32339 Espelkamp
www.harting.com


Ansprechpartner:
Sabine Chmielewski
sabine.chmielewski@harting.com