Smart Home, Smart Building, Smart Consumer

Wandel und Innovation durch sichere Service-Gateways für die Energiewende und multiple Services

Projektvorschlag „Service-gateways“
Die digitale Revolution hat wesentliche Veränderungen ausgelöst. Alle wirtschaftlichen Prozesse und die Lebensart eines jeden sind davon berührt. Die ITK-Technologie ist so zum wichtigsten Produktionsfaktor in der industriellen und postindustriellen Gesellschaft geworden. Aber sie verändert nicht nur, sie öffnet und treibt auch neue Märkte. Für die angestrebte Energiewende fehlt jedoch ein Masterplan, um die komplexen Zusammenhänge zu analysieren, eine tragfähige Systemstrategie zu entwickeln und Einzelanstrengungen zu bündeln. Genau hier setzt unser Projektvorschlag an.

Mapping der Deutschen BSI Architektur für Smart Meter Gateways am Beispiel AAL (Ambient Assisted Living)

Für die Zukunft wird als Basis für alle weiteren technischen Entwicklungen eine Integrationsstrategie benötigt. Die Integration findet statt mit einer Gesamtstrategie für die Vernetzung von Funktionen, Dingen und Prozessen. Nach einhelliger Fachmeinung wird die geforderte Systemintegration durch moderne und sichere IT-Vernetzung vollzogen. In der Wissenschaft (bspw. acatech Studien) gibt es abgesicherte Vorüberlegungen für das künftige „Smart Grid“ und „Smart Building/Smart Home“.

Mit diesem Vorwissen schlagen wir vor, den Prozess der Grundlagenentwicklung für die künftigen Netzwerkkomponenten zielstrebig und fundiert voranzutreiben. Hinsichtlich der Anforderungen an die Geräte bietet die µWEB-Technologie bereits alle benötigten Funktionen. Für die Entwicklung von leistungsfähigen Prozessen müssen noch umfangreiche Überlegungen angestellt werden, bspw. hinsichtlich des Vertragsabschlusses für künftige Eco-Systeme und die Zumessung von Verpflichtungen, Ermächtigungen, Gewährleistungen und Haftungen. Dabei müssen die zugewiesenen Rechte und Pflichten die Investitionsneigung und Motive der Akteure genau berücksichtigen.

In den Vorarbeiten für den Rollout „Smart Metering“ wurde ein Systemkonzept entworfen, das die Kriterien für die künftige Vernetzung berücksichtigt (siehe auch technische Richtlinie TR03109 – BSI). Die Prinzipien für die Ausprägung des Systems sollten anwendungsübergreifend sein, denn nur so entsteht eine vorteilhafte wirtschaftliche Situation mit Mehrfachnutzung und Nachnutzung des Systems.

Die verbesserte Tauglichkeit der Vernetzungssysteme ergibt sich aus folgenden Kriterien:

1. Systemqualität
Die Operabilität, die Interoperabilität und die Verfügbarkeit können den Ansprüchen an eine moderne IT-Infrastruktur der Zukunft erfüllen. Zudem können die Funktions- und Prozessmuster am übergeordneten Rechtsrahmen ausgerichtet werden.

2. Systemreichweite
Der Einsatzzweck wird ausgerichtet an einem multiplen Bedarf. Neben der Ablesung von Stromverbrauchswerten werden die weiteren Lieferungen des Grundbedarfs: Gas, Wasser, Wärme mit gleicher Priorität berücksichtigt. Dies spiegelt sich in der umfassenden Auslegung bei den Prozessmustern und den Datenmodellen.

3. Workload
Die drastisch ausgedehnte Systemreichweite stärkt den Nutzen und den Wert des Systems. Bei der Systemauslegung entscheiden sich die künftigen Ertragsprofile. Die Wirtschaftlichkeit des Systems steigt mit jeder Anwendung, die über die neue Infrastruktur realisiert werden kann. Die fortgesetzte Nachnutzung derselben Infrastruktur schafft kurzfristig ein Return on Invest.

Die Erlöspotenziale der Systeme steigen in Schritten von 20 Euro/a WE auf 200 – 300 Euro/a WE. Dies ist ein nachhaltiger Schritt in die Zukunft.

Kontaktdaten/Unternehmen:
Webolution GmbH & Co. KG
Sendenhorsterstraße 32
48317 Drensteinfurt
www.webolution.de


Ansprechpartner:
Rolf Uhlig
uhlig@webolution.de


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